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Lennep und das Deutsche
Röntgen-Museum
Die Anfänge der
ursprünglichen Besiedlung im Quellgebiet des namengebenden Lennepbaches liegen
im Dunkeln. Urkundlich erwähnt wurde Lennep erstmals im 12. Jahrhundert, als das
Kloster Werden an der Ruhr Güter und Einkünfte von einem "Frohnhof Lennep"
forderte. Dieser Frohnhof Lennep hatte eine geografisch günstige Lage, da er
jeweils genau zwei Tagesreisen von Köln und Dortmund entfernt lag. Zudem
garantierte die landwirtschaftliche Struktur des Gebietes jederzeit frischen
Proviant. Diese Vorzüge nutzten die Kaufleute auf ihren Handelswegen.
Lennep entwickelte sich rasch zum wichtigen Etappenort mit Herbergen,
Handwerksbetrieben, Warenlagern und Handelsplätzen. So wurde es bereits zwischen
1200 und 1260 zu einer bedeutenden Stadt. Aus dieser Zeit stammt auch das
älteste Lenneper Stadtsiegel
Um 1250 war Lennep eine durch Mauer, Wall und Graben befestigte Stadt, in der
Handel und Handwerk blühten. Die wachsende Bedeutung der Fernhandelsstrasse
beeinflusste zunehmend das wirtschaftliche Leben.
Frühzeitig trieben die Bürger Handel. Durch zunehmende geschäftliche
Aktivitäten entstanden erfolgreiche Handelshäuser mit internationalen
Verbindungen. Im Verlaufe des 14. Jahrhunderts entwickelte sich in Lennep zudem
eine leistungsfähige Tuchindustrie, deren Produkte weithin bekannt und begehrt
waren.
Das Deutsche Röntgen-Museum zeigt eine in der Welt einmalige Sammlung von
Apparaturen zur Anwendung der X-Strahlen. Der historische Teil, die Gedenkstätte
mit vielen persönlichen Dingen aus dem Nachlass Röntgens, ist in einem schönen
altbergischen Patrizierhaus eingerichtet.

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